Wie CUPS installiert und konfiguriert wird, ist (vorläufig) im Kapitel OpenOffice Headless beschrieben.
Ziel-Situation: Windows-Clients verbinden mit Drucker, der auf Linux-Server freigegeben ist.
Weg: Es gibt verschiedene Wege, dieses Ziel zu erreichen:
Die dritte Variante ist für den Administrator bzw. Anwender die angenehmste. Dies wird erreicht, indem der Samba-Server alle nötigen Treiber-Dateien zur Verfügung stellt.
In Samba gibt es neben den nötigen globalen Einstellungen zwei entscheidende Freigaben:
\\Server\print$ | Enthält die nötigen Treiber-Dateien, die sich der Client beim Verbinden holt. Jede Windows-Maschine stellt unter dieser Freigabe sämtliche Treiberdateien aller Drucker zur Verfügung. |
\\Server\Printers | Die stellvertretende Freigabe für alle Drucker. Samba holt sich automatisch alle verfügbaren Drucker von CUPS und stellt sie den Windows-Clients zur Verfügung. |
/etc/samba/smb.conf
[global] # Diese Benutzer / Gruppen dürfen Drucker bearbeiten printer admin = @ntadmin, administrator # Ob Drucker automatisch zur Verfügung gestellt werden sollen load printers = yes # Druck-Dienst angeben printing = cups printcap name = cups ... [print$] comment = Drucker-Treiber path = /var/lib/samba/printers guest ok = yes browseable = yes write list = @ntadmin, administrator [printers] comment = Alle Drucker browseable = no path = /var/spool/samba printable = yes # guest ok = no guest ok = yes read only = yes create mask = 0700
Da der Windows-Client selbst über einen Gerätetreiber verfügen wird, muss dieser nicht auf dem Server installiert sein. Es genügt, die erhaltenen Druckdaten direkt an den Drucker weiterzureichen.
Dafür muss ein sogenannter RAW-Drucker installiert werden.
Der Drucker wurde nun dem Server hinzugefügt.
Überprüfen: Unter Windows Start → Ausführen → “\\server” eingeben, und der hinzugefügte Drucker sollte als Freigabe erscheinen
Der Druckertreiber kann dem Samba-Server direkt vom Client her hinzugefügt werden.