Wenn Windows und Linux gemeinsam auf einem PC installiert wurden, kann man das Zusammenspiel noch ein wenig verfeinern.
Damit man unter Linux auch als normaler User auf die NTFS Partition zugreifen kann, muss der Eintrag für die Windowspartition in /etc/fstab angepasst werden:
# für eine SATA Platte /dev/sda1 /media/sda1 ntfs auto,user,umask=000,utf8 0 0 # für eine IDE Platte /dev/hda1 /media/hda1 ntfs auto,user,umask=000,utf8 0 0
Damit der Mountvorgang erfolgreich ist, muss natürlich auch das Verzeichnis existieren.
mkdir /media/hda1
Falls im /etc/fstab bereits ein Eintrag für die NTFS Partition existiert, müssen nur die Attribute angepasst werden, das Verzeichnis wurde bereits bei der Installation angelegt.
Allerdings kann auf der NTFS Partitionen unter Linux aus Sicherheitsgründen nur gelesen werden.
Dafür muss man nur den EXT2 Dateisystem Treiber installieren.
Unter fs-driver.org den Treiber herunterladen und installieren.
Beim Starten wird nach 10 Sekunden automatisch Ubuntu gestartet.
Wenn man häufig wechselt und nicht aufpasst ist man ruckzuck im falschen System.
Wen das stört kann das Menü so lange warten lassen, bis der Benutzer eine Wahl trifft.
/boot/grub/menu.lst:
... # timeout gibt in Sekunden die Wartefrist an #timeout 10 # default gibt die Menüposition an, welche zu Beginn angewählt ist 0 = erster Eintrag default 0
Wer sich über die vielen verschiedenen Bootoptionen im Menü stört kann diese durch das Minimum ersetzen.
Die Menüeinträge befinden sich am Schluss der Datei. Jeder Eintrag beinhaltet mehrere Zeilen.
Beispiel für ein zweizeiliges Menü:
... title Ubuntu, kernel 2.6.12-10-386 root (hd0,1) kernel /boot/vmlinuz-2.6.12-10-386 root=/dev/hda2 ro quiet splash initrd /boot/initrd.img-2.6.12-10-386 savedefault boot title Microsoft Windows Whistler Professional root (hd0,0) savedefault makeactive chainloader +1